das Projekt

Geplant ist die konsequente Nutzung dieser Mobilität: Es wird eine Reise in Echtzeit den Usern am Rechner zu Hause und an mobilen Endgeräten zugänglich gemacht. Die Betrachter weltweit haben so direkten Zugriff auf die Geschehnisse, können mit den Bildern einer mobilen Kamera die Reise live miterleben.

Auf der Tour von Braunschweig durch Schweden zum Nordkap in Norwegen wird die Reise über eine „Kopfkamera“, eine an der Stirn befestigte Digitalkamera live dem kunstinteressierten Publikum übertragen.

Alle 60 Sekunden wird so während der Reisezeit von morgens bis abends ein Live-Bild per Mobilfunk übertragen.

Zu Hause am Rechner oder mobil am Blackberry (oder einem anderen Handy) können die Betrachter dadurch direkt dabei sein, ob nun bei der Fahrt im Auto, auf der Fähre oder beim Erkunden von Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Dabei steht die blanke Natur Skandinaviens nicht selten im krassen Gegensatz zu der modernen verwendeten Technik, wodurch eine ganz besondere Spannung erzeugt wird.

Während des Projektes habe ich durch den Automatismus der Aufnahmen nur wenig Einfluß auf die Ergebnisse. Die Kamera sieht das, was ich in diesem Moment der automatisch im Intervall erfolgenden Auslösung sehe. Es entstehen weitestgehend zufällige Bilder mit einem eigenen Reiz, einer Authentizität, welche bei gestellten Bildern kaum erreicht werden kann.

Um noch weitere Interaktivität und Nähe zu den Betrachtern der Kunstaktion zu gewährleisten, wird jeden Abend ein Blog geführt werden, der auch entsprechend kommentiert und in dem Fragen gestellt werden können.

Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Firma Netzlink, welche die Arbeiten auch in ihr MOSIS (Mobile Secure Interaction System – Die Schnittstelle zwischen Intranet und mobilem Endgerät.) einbinden wird.

 

Während der Aktion werden unterwegs kleine (mehrsprachige) Zettel mit einer kurzen Erklärung der Kunstaktion und der Webadresse des Projektes „http://kunstkannhelfen.de“, auf der die Bilder abzurufen sind, an die Neugierigen verteilt.